Querschüsse




Seid neugierig und sucht - laßt nicht für Euch denken - denkt selbst nach.

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Beitragvon wilhelm » Fr 24. Jun 2011, 09:53

Betreff: Newsletter vom 23.06.2011


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Grüne Verbote

Alle totalitären Parteien lieben Verbote – sie sind ihr Lebenselexier. Und die Grünen sind zweifellos eine zutiefst totalitäre Partei. Sie setzen ihre Vorgänger: die Kommunisten und die Nazis in direkter Linie fort.
Wenn man die Menschen total beherrschen möchte – das ist schließlich das gemeinsame Kennzeichen all dieser politischen Bewegungen, muß man ihnen alles verbieten, was die Menschen gerne machen. Dadurch entsteht ein permanentes schlechtes Gewissen, das die Leute schuldig und leicht regierbar macht. Außerdem kann man strafen und brave Menschen zu Straftätern machen.
Das Rezept ist nicht neu. Die Kirchen haben das lange praktiziert. Die Sünde als Programm und es waren beileibe nicht die schweren Sünden, mit denen man Herrschaft ausgeübt hat. Nein – es waren die Sünden, die jeder begeht, die man immer wieder begeht und ohne die das Leben nicht lebenswert ist.
Die Kommunisten haben das gleich begriffen und sich nahtlos an die Stelle der Kirche gesetzt. Praktisch alles war verboten, für kleinste Vergehen gab es Lager oder den Genickschuß. Aber nicht nur Taten waren strafbar, auch Gedanken und sogar die Herkunft. Im Kommunismus sind alle Verbrecher außer die Angehörigen der Nomenklatura.
Im Prinzip waren die Nazis – nationale Sozialisten – gleich organisiert nur hat man die kleinen Freuden zugelassen, was ihnen eine ziemliche Überlegenheit über den Kommunismus gegeben hat. Und war es bei den Kommunisten die Klasse, haben die Nazis an die Stelle der Klasse die Rasse gesetzt. Ausgerottet wurde da wie dort. Kein Unterschied.
Die Grünen sind die Nachfolger der Kommunisten. Nicht nur personell auch ideologisch. Sie gebärden sich als „Antifaschisten“ was aber bedeutet, daß sie sich auch selbst als Kommunisten verstehen. Und da sie inzwischen zumindest teilweise an der Macht sind (in Wien und in Oberösterreich jedenfalls) kommen auch ihre Verbotsphantasien zum Vorschein. Immer frecher.
Die Ideologie der Grünen ist eine Ideologie der Verbote. Verbot von Kraftwerken, Verbot von Transportmitteln, Verbot von privaten Waffen, Verbot der Jagd, Verbot der Selbstverteidigung, Verbot des Rauchens, Verbot der Zigarettenautomaten, Verbot des freien Denkens, Verbot der Meinungsfreiheit, Verbote, Verbote, Verbote.
Sie sind noch nicht wirklich an der Macht. Wir sollten darauf achten, daß sie nie an die Macht kommen. Um unserer Freiheit willen.


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Georg Zakrajsek


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Re: Querschüsse

Beitragvon wilhelm » Do 30. Jun 2011, 14:55

Sammeln, horten und verstecken

So alle paar Monate erwischt es einen sogenannten „Waffennarren“. Besser gesagt man erwischt einen Waffennarren. Das ist immer eine recht schöne Sache für die Medien. Ein „Arsenal“ an Waffen wird dekorativ auf einem Tisch – oft mit blütenweißem Tischtuch – plaziert. Für den Kundigen liegen da sehr oft recht harmlose Dinger herum. Freie Waffen, Luftgewehre, Luftpistolen, Demilitarisiertes, Messer, Attrappen. Aber eindrucksvoll. Natürlich sind meist ein paar illegale Waffen auch dabei.
Für Aufsehen ist also gesorgt. Die kleine Welt in Österreich ist sicherer geworden. Das soll damit dokumentiert werden. Und die tapfere Exekutive hat nach schwierigen Ermittlungen einen riesigen Erfolg im Kampf gegen das organisierte Verbrechen erzielt. So steht es zumindest in der Zeitung. Denn Waffen sind für Journalisten immer brandgefährlich, auch wenn sie gut versperrt im Waffenschrank stehen.
Aber: Liebe Leute, so ist das nicht. So ein Fund ist nie das Ergebnis schwieriger kriminalistischer Arbeit. Tatsächlich wird so ein „Waffennarr“ immer vernadert. Ein „guter“ Freund, eine gekränkte Ehefrau, ein rachsüchtiger Konkurrent, ein neidischer Sammlerkollege. Ein Anruf, ein kleiner Tip an die Polizei, Hausdurchsuchung, das war‘s. Und organisiertes Verbrechen? Lächerlich. Keine Spur davon. Die wirklichen Verbrecher erwischt man so ohnehin nicht.

Sammeln
Menschen sind Sammler. Vor allem männliche Menschen sind Sammler. Gesammelt wird alles Mögliche. Briefmarken, Bierdeckel, Kronenkorken, Mikey-Mouse-Hefte, Schallplatten, Bilder und natürlich auch Waffen.
Beim Sammeln geht es nicht um das Anhäufen von Gegenständen, es geht um die Systematik, um das Sortieren, um das Einordnen. Was in eine Sammlung aufgenommen wird, ist dem normalen Gebrauch entzogen. Der Briefmarkensammler wird seine Marken nicht auf Briefe kleben, auf seine Bierdeckel kein nasses Glas stellen und er wird seine Waffen - wenn überhaupt - nur in den seltensten Fällen zum Schießen verwenden.
Ein Sammler trennt sich auch nicht von seinen Stücken. Tauschen ja. Aber verkaufen eher nicht. Die Waffen, die ein Sammler hat, sind dem Verkehr entzogen, sie kommen kaum in fremde Hände und in „unrechte“ schon gar nicht.

Exkurs:
Was sind denn überhaupt „unrechte Hände“? Sind das Kinder? So einfach ist das nicht. Kind ist nicht gleich Kind. Manche „Kinder“ sind unterrichtet, haben Erfahrungen und können oft sicherer mit Waffen umgehen als ein Erwachsener mit einem waffenrechtlichen Dokument.
„Unrechte“ Hände sind zweifellos die Hände von Verbrechern. Nur – die haben ja ohnehin immer Waffen, die kümmern sich natürlich auch nie um Gesetze. Aber Sammler sind die freilich nicht und Sammlerwaffen sind für diese Leute einfach uninteressant.

Horten
Ein Sammler hortet seine Sachen. Für ihn ist das ein Wert, für andere vielleicht nicht immer verständlich, aber für den Sammler schon. Der Wert geht ja auch nicht vom Einzelstück aus, er bemißt sich im Kontext der Sammlung. Nimmt man ein Stück heraus, vermindert das die Sammlung nicht nur um den Wert des Einzelstücks, die ganze Sammlung ist auf einmal weniger wert.
Wer hortet, bewahrt Werte. Werte, die Geschichte, Kultur, Technik bedeuten. Hätte es keine Sammler gegeben, wäre unsere Welt arm und leer. Wir wüßten nichts von unserer Vergangenheit, von unseren Vorfahren, von unserer Geschichte. Man muß ja manches begreifen, angreifen können, um Geschichte zu verstehen, denn Geschichte kann man nicht nur aus Büchern lernen.
Eine Gesellschaft, die sammelt, die Sammler fördert, Sammlungen unterstützt, ist eine reiche Gesellschaft.

Verstecken
Waffensammeln unterliegt bei uns strengen gesetzlichen Regeln. Das ist natürlich sinnvoll, wenn diese Regeln sinnvoll wären. Sie sind es aber oft nicht.
Beispiel: Das Gesetz bestimmt eine Grenze: Waffen die vor 1871 gefertigt sind, bleiben in der der Regel außerhalb des Gesetzes, sind also frei. Diese Grenze gibt es seit 1938, sie ist daher längst überholt, wurde aber nie angepaßt. Das Waffengesetz 2010 hat die Gelegenheit versäumt. Man hätte das ganz leicht und ohne Gefahr für die Sicherheit adaptieren können. Die Herrschaften im Innenministerium wollten das aber nicht. „Politisch nicht durchsetzbar“, hat es geheißen.
Für die Sammler ist das fatal. Das Jahr 1871 ist völlig willkürlich gewählt. Es gibt Waffen vom selben Hersteller, vom selben Modell, manche sind vor 1871 produziert (frei), manche nach 1871 (genehmigungspflichtig). Auch die Behörde kennt sich da nicht wirklich aus, ist der Bürokratie aber egal.
Noch ein Beispiel: Auch die idiotische Stückzahlbegrenzung hindert oft den Aufbau, den Beginn einer Sammlung. Die Regelzuweisung von 2 Waffen der Kat.B ist ja noch keine Sammlung, die Erweiterung ist je nach Behörde (das Waffengesetz ist ja kein Bundes- sondern ein Bezirksgesetz) schwierig bis unmöglich. Der Aufbau einer Sammlung – Fehlanzeige. Auch hier hat die hohe Politik (wer regiert eigentlich im Innenministerium?) entschlossen abgeblockt.
Von den Waffen der Kat.A, die ja auch sammelwürdig wären, rede ich gar nicht, da kriegt ja fast keiner eine Genehmigung.

Illegal – ganz egal
Die Konsequenz dieser Zustände führt dazu, daß manche Sammler in die Illegalität abgleiten. Das kann man nicht billigen. Verstehen schon, aber billigen nicht. Denn immerhin verstoßen solche Leute gegen geltende Gesetze und auch wenn so ein Gesetz ein Blödsinn ist, darf der brave Bürger sich nicht darüber hinwegsetzen.
Eines muß aber festgestellt werden: Mit den Waffen, die da so schön auf dem Tisch der Ermittler liegen ist kein Verbrechen geschehen. Natürlich wurde gegen das Waffengesetz verstoßen, aber als Tatmittel sind solche Waffen nie in Erscheinung getreten.
Könnte man daher nicht – jetzt als Jurist gedacht – könnte man also nicht den Leuten, wenn sie unbedenklich sind, einfach eine Sammlerlizenz ausstellen, könnte man nicht eine Amnestie einführen, die solche Sammler straffrei stellt und – das wichtigste – ihnen ihre Waffen beläßt?
Könnte man nicht? Die IWÖ hat eine solche Amnestie bei den Verhandlungen über das neue Waffengesetz vorgeschlagen. Wurde nicht einmal diskutiert. Wieder einmal das verblödete: „politisch nicht durchsetzbar“. Dabei wären damit endlich die illegalen Waffen in die Legalität übergeführt worden, man hätte sie registrieren, kontrollieren und beaufsichtigen können.
Die hohe Politik will das aber nicht. Sie will eher illegale Waffen statt legaler Waffen.
Ich denke, wir haben die falschen Politiker. Das aber wissen wir ja ohnehin schon länger.


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Georg Zakrajsek
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Re: Querschüsse

Beitragvon wilhelm » Do 30. Jun 2011, 15:01

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Sind jetzt wirklich schon alle wahnsinnig geworden?

Fast scheint es so, wenn man den Bericht über einen Polizeieinsatz liest. Ich habe die Geschichte schon einen Tag vorher von einem Anonymus berichtet bekommen, sie aber zuerst recht vorsichtig behandelt. Ich konnte das einfach nicht glauben.
Heute (9.6.2011) aber berichtet auch die „Krone“ darüber. Kein Zweifel mehr. In unserer Sicherheitspolitik, in den Führungsgremien der Polizei sind Wahnsinnige am Werk, Verrückte oder sogar offensichtliche Komplizen von Verbrechern.
Kurz: Was ist passiert?
Ein Polizist außer Dienst geht nach Hause. Zufällig entdeckt er einen Dieb, stellt sich kurz entschlossen in den Dienst, nimmt den Kerl fest und liefert ihn bei seinem Kommissariat ab.
Bravo! So soll es sein, wird jetzt ein jeder sagen.
Einen Schmarrn. Denn was geschieht? Der brave Polizist handelt sich eine Rüge ein. Er hätte sich nicht in den Dienst stellen sollen, das sei Amtsmißbrauch gewesen. Erlaubt sei das In-den-Dienst-Stellen nämlich nur, wenn der Schaden, den der Täter anrichtet, mehr als € 36.337 beträgt.
Ich will gar nichts dazu sagen, denn das ist ungeheuerlich. Wie soll der Polizist denn die Schadensgrenze feststellen? Soll er sich etwa die Rechnung für das Diebsgut zeigen lassen, bevor er amtshandelt? Außerdem enthält diese Dienstanweisung ja nur die Verpflichtung zum Handeln, unter dieser Grenze kann er sich in den Dienst stellen, darüber wäre verpflichtet dazu.
Das paßt. Das paßt hervorragend zu der perfiden Einstellung unserer Sicherheitspolitiker. Immer auf der Seite der Verbrecher und den Beamten an der Front Prügel vor die Füße werfen, wo es nur geht. Und ganz wunderbar paßt hier hinein, daß die Waffenbehörden den Exekutivbeamten in zunehmenden Maße Waffenpässe verweigern. Wehrlosigkeit als Programm.

Ich habe daher einen offenen Brief an die Frau Bundesminister für Inneres geschrieben. Vielleicht kommt Klarheit in die Angelegenheit und vielleicht ist alles gar nicht wahr. Wäre zu hoffen.



Offener Brief
An die Frau Bundesminister für Inneres Mag. Johanna Mikl-Leitner



Sehr geehrte Frau Bundesminister!

In der „Krone“ vom 9.6.2011, auf der Seite 16 findet sich ein geradezu unglaublicher Bericht. Er trägt den Titel:
„Rüge für couragierten Polizisten“
Ein Polizist, der sich in seiner Freizeit in Dienst gestellt hat und einen Einbrecher festnehmen konnte, wurde angeblich von seinen Vorgesetzten gerügt, weil die Beute des Einbrechers 36.337.- € nicht überstiegen hat.
Sehr geehrte Frau Bundesminister! Sie werden diesen Bericht sicher gelesen haben.
Meine Leser (mehr als hunderttausend monatlich) können diesem Bericht nicht glauben und haben mich ersucht, hier nachzuforschen. Ich erlaube mir daher, dazu einige Fragen zu stellen:
• Entspricht der Bericht in der „Krone“ der Wahrheit?
• Wird die von der „Krone“ faksimiliert dargestellte Dienstanweisung tatsächlich so ausgelegt, daß ein Einschreiten verfehlt ist, wenn der obige Betrag nicht überschritten wird?
• Wer hat diese Rüge ausgesprochen und hat diese Maßnahme die Zustimmung der Bundesministerin?
• Ist es wirklich so, daß Angehörige der Exekutive (Polizisten und Justizwachebeamte) keinen Waffenpaß für den außerdienstlichen Bereich erhalten?
• Wird Polizeibeamten davon abgeraten, sich bei wahrgenommenen Straftaten in den Dienst zu stellen?

Sehr geehrte Frau Bundesminister!
Ich bitte um baldige Beantwortung der hier aufgeworfenen Fragen. Ich werde diese Antworten –selbstverständlich unverkürzt – meinen Lesern unverzüglich zur Kenntnis bringen.

Mit besten Grüßen
Dr. Georg Zakrajsek
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Mit freundlichen Grüßen
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Re: Querschüsse

Beitragvon wilhelm » So 10. Jul 2011, 19:24

Hier spricht die EUROGENDFOR! Das Haus ist umstellt! Kommen Sie heraus! Sie haben keine Chance!

Ja so ist es. Wir haben keine Chance. Keine Chance gegen die EUROGENDFOR. Unser Militär ist abgebaut, personell ausgehungert, die schweren Waffen sind abkassiert und vernichtet, die Wehrpflicht soll demnächst abgeschafft werden. Die rechtschaffenen Bürger sind entwaffnet oder ihre Waffen sind lückenlos registriert. Wenn es sein muß, kann man sie blitzartig abkassieren.
Und dann kommt die EUROGENDFOR. Eine multinationale Truppe, ausgerüstet und ausgebildet zur Niederschlagung und Bekämpfung von lokalen Aufständen. Die Truppe existiert bereits, sie trainiert intensiv für solche Einsätze. Es ist eine Bürgerkriegsarmee, sie soll nicht gegen einen auswärtigen Feind kämpfen, sie wäre auch gar nicht dafür geeignet. Sie soll gegen die Bürger der EU tätig werden, soll die möglichen Aufstände und Unruhen unterdrücken. Sie soll die EU-Organisationen, die EU-Politiker gegen das Volk, gegen ihr Volk schützen.
Diktaturen brauchen so etwas und wir haben so etwas.


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Re: Querschüsse

Beitragvon wilhelm » Di 12. Jul 2011, 10:16

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Gemischtwarenhandel

Aus dem GEO Spezial, ein Bericht über Arabien. Im Jemen ist man gut bewaffnet, Händler sorgen für ständigen Nachschub. GEO hat einen von ihnen interviewt. Auf die Frage, ob man denn einen Waffenschein zum Kauf brauche, sagt Herr Saleh-as-Salahi, der Händler:
„Kaufen können Sie was sie wollen!“
Frage: „Aber ist es denn gesetzlich erlaubt, mit solchen Waffen zu handeln?“
Salahi: „Wieso sollte es nicht erlaubt sein? Die Regierung hat doch auch Waffen. Würde sie den Menschen die Waffen verbieten, wäre das ungerecht. Außerdem hat man so etwas doch nicht nur zum Schießen, sondern vor allem, weil es gut aussieht, weil es einfach dazugehört, weil man sonst doch gar nicht ernsthaft argumentieren kann.“
Was soll man da noch argumentieren?


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Re: Querschüsse

Beitragvon wilhelm » Mo 25. Jul 2011, 11:25

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Notwehr gibt’s die?

In Großbritannien derzeit nicht. Man hat dieses fundamentale Menschenrecht auf der Insel nach und nach abgeschafft. Es begann 1997 mit einem totalen Verbot von Verteidigungswaffen, den Pistolen und den Revolvern. Sie wurden den Menschen weggenommen. Natürlich nur jenen, die sie brav gemeldet hatten. Dann kamen andere „Offensivwaffen“ wie Messer und andere Geräte, sogar große Schlüssel die Reihe. Die Bürger wurden völlig wehrlos gemacht.
Schließlich wurde der Verbrecherschutz intensiv ausgebaut. Ein Farmer, der sich gegen zwei Einbrecher gewehrt hatte und einen davon erschossen hat, wanderte lebenslang hinter Gitter. Eine Oma, die ihr Grundstück mit Stacheldraht umzäunt hat, weil sie ewigen Einbrüche satt hatte, wurde schwer bestraft. Ein Handwerker, der einen kaputten Besen zur Reparatur bringen wollte, wurde von einem Einsatzkommando, das ein übereifriger Passant gerufen hatte, weil er den Besen für ein Gewehr hielt, einfach umgenietet.
Und die Straftäter wurden gehätschelt: Nach der Hälfte der Strafe wurde automatisch ausgelassen und wegen eines Eigentumsdeliktes wurde überhaupt keiner mehr eingesperrt, sondern kriegte irgendwelche Auflagen, um deren Einhaltung sich aber niemand kümmerte.
Das war die Situation in der sich das Land befand, in die sie die Labour-Regierung mit ihrem Anti-Waffen-Wahn gebracht hat.
Das Verbrechen indes blühte. Die Zahl der Morde erreichte ungeahnte Höhen, illegale Waffen überschwemmten die Insel, Jugendbanden agierten immer skrupelloser. Drogendealer beherrschten die Straßen. Alle waren bewaffnet. Mit Messern, aber auch mit Schußwaffen und das waren keine Schrotgewehre mehr sondern vollautomatische Kalaschnikows.
Die britischen Sozis haben sich trotz alledem wirklich lange gehalten. Schuld daran ist zum Teil die unendliche Geduld der Leute dort gewesen, aber auch das englische Wahlsystem. Jetzt aber hat sich das Blatt gewendet und es scheint ein Hauch von Vernunft einzukehren.
Der ORF berichtet:
„Einbrecher sollen es in Großbritannien künftig schwerer haben: Die Regierung gibt Opfern von Einbrüchen und Raubüberfällen mehr Rechte zur Selbstverteidigung. Demnach dürfen sich Überfallene künftig auch mit Waffengewalt zur Wehr setzen.“
Was man nicht sagt. Die Regierung ist gnädig mit den Opfern und erlaubt ihnen, daß sie sich wehren. Das ist recht großzügig. Zuerst alles wegnehmen und weil es gar nicht mehr geht, einen kleinen Teil der Rechte wieder zurückgeben.
Weiter:
„Wenn eine alte Frau bemerkt, daß ein 18-Jähriger in ihr Haus einbricht, und sie nimmt ein Küchenmesser und sticht es ihm in den Leib, dann macht sie sich keiner Straftat schuldig“, sagte Justizminister Kenneth Clarke heute der BBC.“
Schön. Das war also verboten in diesem unglücklichen Land. Eine alte Frau durfte sich gegen einen jugendlichen Einbrecher nicht wehren, sie hätte sich einer Straftat schuldig gemacht. Unglaublich, aber wahr.
Und tatsächlich:
„Das Parlament soll demnächst einem Gesetzentwurf zustimmen, der das bereits bestehende Recht auf Selbstverteidigung ausweitet und Unklarheiten ausräumen soll. „Wir werden klarmachen, daß man auf einen Einbrecher mit dem Schürhaken losgehen kann, wenn das die beste Möglichkeit zur Verteidigung ist“, sagte der Minister. Fliehenden Räubern in den Rücken zu schießen bleibe aber verboten.“
Dennoch bleibt das ganze ein Skandal. Schürhaken erlaubt, Waffen verboten. Denn ihre Schußwaffen werden die Briten wohl nie mehr bekommen. Die bleiben den Verbrechern vorbehalten.


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Re: Querschüsse

Beitragvon wilhelm » Mo 25. Jul 2011, 11:27

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von wilhelm » Mo 25. Jul 2011, 11:19

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Bonzensicherheit

Das Nachstehende paßt ganz wunderbar zu dem vorigen Artikel über die Notwehr auf der britischen Insel. Bekanntlich will man den verbrechensgeplagten Engländern gnädig erlauben, sich in gewissem Rahmen zu verteidigen wenn sie angegriffen werden. Ihre Waffen wird man ihnen selbstverständlich nicht zurückgeben, weil die sind ja längst eingeschmolzen oder in Verbrecherhände verschoben worden. Aber wenigstens einen Schürhaken darf man in Hinkunft verwenden, wenn es an’s Leben gehen sollte.
Der Ex-Premier Tony Blair sorgt sich jetzt auch um seine Sicherheit. In seiner Amtszeit hat er sich immerhin ein schönes Wohnhaus in London angeschafft und auch ein nobles Landhaus in Buckinghamshire. Hat viele Millionen gekostet. Für einen Sozi ein Klacks. Die Häuser samt seinen erlauchten Bewohnern sind bis jetzt von 6 schwer bewaffneten Polizeibeamten rund um die Uhr bewacht worden. Das hat jährlich zwei Millionen gekostet und da jetzt gespart werden muß, sollen in Hinkunft nur mehr zwei Bewacher verfügbar sein.
Das ist dem feschen Tony und seiner weniger feschen Frau nicht recht. Er fühlt sich jetzt unsicher und fürchtet wahrscheinlich um seine Sicherheit.
Recht geschieht ihm. Seit dieser Kerl an der Regierung war, hat er alles getan, um die Sicherheit seiner Untertanen zu schädigen und hat es fertiggebracht, Großbritannien in den gefährlichsten Staat Europas zu verwandeln. Er hat seine Bürger entwaffnet und den Verbrechern alle Rechte gegeben und sie vor Strafe verschont.
Es ist für mich ein unglaublicher Skandal, daß man so einen Menschen überhaupt beschützt. Man sollte ihn von den Früchten seiner Regierung kosten lassen. Möge er daran ersticken.


Mit freundlichen Grüßen
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Wie verhindert man ein Verbrechen?

Das fragen der „Spiegel“ und auch einige andere Medien. Es geht um einen Mehmet, einen Kurden, der zwei Menschen mit einer illegalen Waffe erschossen hat. Aus Eifersucht. Ich habe darüber berichtet.
Der Mörder hätte abgeschoben werden sollen, seine Strafkartei war übervoll, ein gefährlicher Bursche. Was hier der „Spiegel“ vermitteln will und natürlich einige andere auch, heißt aber nichts anderes, als daß man den Mord hätte verhindern können, hätte der deutsche Staat in seiner ohnehin schon überstrapazierten Engelsgeduld noch eins draufgesetzt und endgültig darauf verzichtet, dem Mehmet die Abschiebung anzudrohen. Das wäre nämlich der wahre Beweggrund seiner Tat gewesen. Furcht vor der Abschiebung. Weg vom ständig gefüllten Futtertrog.
Ein Tollhaus. Eine widerliche Verdrehung der Tatsachen. Der Gipfel an Manipulation.
Natürlich hätte man die Tat verhindern können. Ganz leicht. Man hätte bloß die Gesetze dieses traurigen Staates beachten und umsetzen müssen.
Erstens: hätte man den Kerl gar nicht ins Land lassen sollen.
Zweitens: hätte man auf die gefährlichen Drohungen nicht bloß mit einer Bewährungsstrafe reagieren dürfen.
Drittens: hätte er bei der Vergewaltigungsdrohung gegen eine minderjährige Nachbarin sofort aus dem Land entfernt werden sollen.
Viertens: hätte man ihn nach der Morddrohung gegen seine Frau entweder einsperren oder hinausschmeißen sollen.
Fünftens: Jedenfalls nach der Scheidung von seiner Frau, hätte er hinausfliegen müssen, daß er ihren Anwalt auch mit dem Tod bedroht hat, war noch dazugekommen.
Sechstens: Hätte man ihn längst einsperren müssen, weil er gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hatte.
Hätte, müßte, sollte. Dieser jämmerliche deutsche Staat hat nichts von alledem gemacht. Mehmet hat sich illegal eine Pistole besorgt. Mitten im Land des strengsten Waffengesetzes Europas. Interessiert natürlich niemand.
Zwei Menschen sind jetzt tot. Wer daran schuld ist, muß man nicht fragen.
Und wenn jetzt ein Politiker kommt und wieder einmal nach einem strengeren Waffengesetz ruft, möge man ihm ein paar Ohrfeigen hineinhauen und diesen Artikel zu lesen geben. Und während er das liest noch ein paar. Vielleicht hilft das.

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